WELDE Trading unterstützt das Projekt „Mukuru Schule“ von Afrika Amini Alama durch finanzielle Förderung.
Mit diesem Engagement tragen wir dazu bei, Kindern in Afrika Zugang zu Bildung und damit bessere Zukunftschancen zu ermöglichen.
Mukuru Primarschule
Die MUKURU PRIMARSCHULE, bietet ca. 300 Kindern im Alter von 5 bis 13 Jahren aus den ärmsten Familien der Massai, kostenlosen Unterricht und gesunde Mahlzeiten.
Die Region Mukuru und die Dringlichkeit von Bildung
Mukuru liegt im Herzen des Maasai-Gebiets, wo die Gemeinden direkter und indirekter Diskriminierung ausgesetzt sind und traditionell vom Viehhandel leben, einem Lebensstil, der durch den modernen wirtschaftlichen Druck zunehmend in Frage gestellt wird. Bildungsmöglichkeiten waren aufgrund begrenzter staatlicher Investitionen und einer unzureichenden schulischen Infrastruktur seit jeher rar. Für die Kinder vor Ort, insbesondere für Mädchen, stellt die Sekundarschulbildung einen Weg zu wirtschaftlicher Unabhängigkeit und sozialem Wandel dar, der frühe Ehen und prekäre Lebensbedingungen durch Fähigkeiten zur Selbstversorgung ersetzt. Ohne eine angemessene Bildungsgrundlage in der Grundschule und einer anschließenden weiterführenden Schule haben insbesondere Mädchen keine Chance auf Gleichberechtigung und Selbstständigkeit.
Für die Regierung ist das Land der Massai kein vorrangiges Gebiet. Der allgemeine Mangel an Haushaltsmitteln für Bildung spiegelt sich in Dörfern wie Mukuru noch stärker wider und verhindert jede zukünftige Entwicklung in diesem Land.
Die meisten Eltern der Mukuru-Gemeinde könnten es sich niemals leisten, ihre Kinder auf Privatschulen zu schicken. Selbst die Kosten für Schuluniformen sind für sie oft schwer zu tragen. Kostenlose Bildung ist entscheidend. Aber nur eine qualitativ hochwertige Bildung wird dieser Gemeinde mittelfristig helfen, aus ihrer Stagnation herauszukommen und sich auf eine prosperierende Zukunft zuzubewegen.
Die Schule schafft damit auch Arbeitsplätze für Lehrer und Hilfskräfte wie Köche und Reinigungskräfte aus der Region und wird als Zentrum der Bildung für die Massai Gemeinschaft gesehen. Unsere langjährigen Erfahrungen in unserem Gebiet Arusha/Arumeru District zeigen, dass die Bildung der Kinder auch positive Auswirkungen auf die Eltern hat. Viele Eltern sind Analphabeten und sprechen kein Englisch. Die Kinder geben ihr Wissen weiter und helfen ihren Eltern, indem sie übersetzen und ihnen vorlesen. Die Schule als Ort des Austausches wird zu einem Zentrum des Wachstums in einer sonst eher stagnierend traditionellen Gesellschaft.
Bei dieser Schule wird besonders auf Geschlechtergerechtigkeit geachtet, um Mädchen einen gleichberechtigten Zugang zur Bildung zu ermöglichen. Der Hintergrund dieser Zielgruppe ist besonders herausfordernd: Traditionell wird Bildung in Massai-Gemeinschaften oft nicht als Priorität angesehen, insbesondere für Mädchen. Viele Familien können sich die Kosten für Schulgebühren nicht leisten. Kulturelle Praktiken wie Frühverheiratung und weibliche Genitalbeschneidung bedrohen besonders die Bildungschancen von Mädchen. In abgelegenen Gebieten sind Schulwege oft lang und gefährlich, was den Schulbesuch erschwert. Die Klassengrößen in anderen staatlichen Schulen sind oft sehr groß (70-90 Kinder pro Klasse), was die Lernqualität beeinträchtigt. Durch gezielte Bildungsförderung und Sensibilisierungsarbeit soll diesen Kindern eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben und eine bessere Zukunft ermöglicht werden.
Mehr Information: → Afrika Amini Alama
